Archiv für den Monat: Juni 2015

Geisenheimer Weinreimer laden zur Wanderung durch sieben Weinlagen

Text?Rhein-Main-Presse, Rheingau, 30 Juni 2015, Foto: RMB/Heinz Margielsky
von Christina Schulz

Geisenheim – Heike und Günther, Renate, Monika und Horst – die Reihe der Wanderfreunde, die sich am Weinprobierstand fröhlich ihr Namensschild aufs T-Shirt pappten, nahm kein Ende. An die 70 Teilnehmer hatten sich am Rheinufer eingefunden, um bei der zweiten Weinlagen-Wanderung der Geisenheimer Weinreimer dabei zu sein.
Durch alle sieben Weinlagen, „vom Rhein zum Rothenberg“, sollte der neun Kilometer lange Weg führen. Auch in diesem Jahr wieder begleitet vom wein- und landschaftskundigen Spezialisten Bernhard Glaubartz, Vorsitzender des Geisenheimer Weinbauvereins, dem Welterbe-Gästeführer Wolfgang Blum und natürlich den Winzern aus Geisenheim und Marienthal, die ihre Weine genau in der Weinlage präsentierten, in der sie wachsen. Auch eine Gruppe amerikanischer Weinfreunde aus Wiesbaden und Landstuhl wanderten unter der Obhut des Wein- und Kulturbotschafters Wolfgang Blum mit.

„Wolfgang goes international“, scherzte eine Teilnehmerin

…. weiter im Wiebadener Kurier:
http://www.rheingau-echo.de/sites/default/files/imagecache/CustomTeaser135w/arti…reimertag_2.jpg

 

Wein für jeden Tag oder „mit einem Hauch Sauvignon“

Text?Die nächste Generation: Wein-Reimer-JuVinalen und Jungwinzer stellten sich vor

Geisenheim. (sm) – Eine lockere, spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer, den JuVinalen, und der örtlichen Jungwinzer hat im Katholischen Pfarrzentrum einen Einblick in die Zukunft des Weinbaus geboten, bei dem sich alles um die „Neue Generation“ drehte. Bei einer 12-teiligen Weinprobe, begleitet von köstlichen Häppchen, konnten sich die Gäste ein eindrucksvolles Bild nicht nur vom Nachwuchs der Weinreimer machen, auch die Winzerjugend aus traditionsreichen Weingütern hatte neben ihren Lieblingsweinen viel Interessantes über die Zukunft des Weinmachens zu berichten. Junge Generation am Start Der Winzernachwuchs im Rheingau erobert nach und nach die heimische Weinszene. Die nächste Generation steht in den Startlöchern und mischt in elterlichen Weingütern schon kräftig mit. Die jungen Nachfolger, die Hof und Hänge in naher Zukunft von den Eltern übernehmen, sei es im Neben- oder Haupterwerb, wenden nun ihr Wissen an, das sie im Studium und bei Praktika im In- und Ausland erworben haben, experimentieren und jonglieren mit frischen Ideen rund um Technologien und neue Methoden. Als junge Veranstalter ziehen sie auch junges Publikum mit sich und verkörpern selbst die neuen Weingenießer. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von den JuVinalen, der Nachwuchs-Weinreimer, die sich Anfang 2014 gründeten und aus acht jungen Frauen besteht. Bei dieser neuen Frauenpower müsse man sich keine Gedanken zur Überalterung des Vereins machen, bekräftigte Oberreimerin Donate Krappe und attestiert den Damen großes Engagement mit Herzblut: „In ihnen haben wir eine Auslese im Verein, die wunderbar das Thema Wein mit der neuen Generation verbindet.“ Sie freute sich, Katharina Zartner, Irene Rodschinka, Carina Eisenhuth, Michaela Eser, Anja Will, Charlene Wollenweber und Theresa Fehse am Probenabend die JuVinale-Embleme zu überreichen, eine Miniatur-Ausgabe der original Embleme, die als Anstecker oder Kettenanhänger zu tragen sind. „Wir hoffen, heute unseren Mitgliederkreis zu erweitern, vielleicht traut sich ja auch ein Hahn im Korb zu uns“, munkelte Katharina Zartner. Maximilian Grimm vom gleichnamigen Weingut machte mit einem spritzigen Rieslingsekt den Anfang der Jungwinzerrunde. Vater und Sohn arbeiten im Nebenerwerbsbetrieb gemeinsam. Wohin es ihn nach seinem Studium der Getränketechnologie verschlägt, weiß der junge Mann noch nicht. Sandra Brunk hat schon im Blick, dass sie als Weinbautechnikerin in Zukunft die Verantwortung für das Familienweingut mit 6,5 Hektar und den Gutsausschank übernimmt. Die Liebe zum Weinbau hat auch Jens Wagenitz vom Weingut George entdeckt und sein Studium der Umwelttechnik gegen das des Weinbaus getauscht. Mit dem passenden Riesling „Flora“ und der Idee einer jährlich wechselnden Abbildung der begleitenden Weinbergsflora als rückseitigen Flaschenetikett begeisterte er die Probengäste. Auch Jungwinzer Marcel Dillmann hat schon viel Weinbauerfahrung gesammelt und arbeitet im Vollerwerbsbetrieb von Vater Karlo mit. Mit einem „Maximum“ und der „Wundertüte“ überraschte er die Riesling-Freunde. Für die Weinpräsentation von Kenny Barnes (Weingut Daniel) und Pascal Sohns (Weingut Sohns), die verhindert waren, sprangen die JuVinalinnen Katharina Zartner und Anja Will ein.
… aus Rheingau Echo vom 5.6.2015

Auslese aus Frauenpower und neuen Ideen

Text?WEINPROBE Spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer „JuVinalen“ und örtlichen Jungwinzer
Rhein-Main-Presse, Rheingau, 2. Juni 2015, Foto: RMB/Heinz Margielsky

von Christina Schulz
GEISENHEIM Eine lockere, spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer, den JuVinalen, und der örtlichen Jungwinzer hat im Katholischen Pfarrzentrum einen Einblick in die Zukunft des Weinbaus geboten, bei dem sich alles um die „Neue Generation“ drehte. Bei einer 12-teiligen Weinprobe, begleitet von köstlichen Häppchen, konnten sich die Gäste ein eindrucksvolles Bild nicht nur vom Nachwuchs der Weinreimer machen, auch die Winzerjugend aus traditionsreichen Weingütern hatte neben ihren Lieblingsweinen viel Interessantes über die Zukunft des Weinmachens zu berichten. Junge Generation am Start Der Winzernachwuchs im Rheingau erobert nach und nach die heimische Weinszene. Die nächste Generation steht in den Startlöchern und mischt in elterlichen Weingütern schon kräftig mit. Die jungen Nachfolger, die Hof und Hänge in naher Zukunft von den Eltern übernehmen, sei es im Neben- oder Haupterwerb, wenden nun ihr Wissen an, das sie im Studium und bei Praktika im In- und Ausland erworben haben, experimentieren und jonglieren mit frischen Ideen rund um Technologien und neue Methoden. Als junge Veranstalter ziehen sie auch junges Publikum mit sich und verkörpern selbst die neuen Weingenießer. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von den JuVinalen, der Nachwuchs-Weinreimer, die sich Anfang 2014 gründeten und aus acht jungen Frauen besteht. Bei dieser neuen Frauenpower müsse man sich keine Gedanken zur Überalterung des Vereins machen, bekräftigte Oberreimerin Donate Krappe und attestiert den Damen großes Engagement mit Herzblut: „In ihnen haben wir eine Auslese im Verein, die wunderbar das Thema Wein mit der neuen Generation verbindet.“ Sie freute sich, Katharina Zartner, Irene Rodschinka, Carina Eisenhuth, Michaela Eser, Anja Will, Charlene Wollenweber und Theresa Fehse am Probenabend die JuVinale-Embleme zu überreichen, eine Miniatur-Ausgabe der original Embleme, die als Anstecker oder Kettenanhänger zu tragen sind. „Wir hoffen, heute unseren Mitgliederkreis zu erweitern, vielleicht traut sich ja auch ein Hahn im Korb zu uns“, munkelte Katharina Zartner. Maximilian Grimm vom gleichnamigen Weingut machte mit einem spritzigen Rieslingsekt den Anfang der Jungwinzerrunde. Vater und Sohn arbeiten im Nebenerwerbsbetrieb gemeinsam. Wohin es ihn nach seinem Studium der Getränketechnologie verschlägt, weiß der junge Mann noch nicht. Sandra Brunk hat schon im Blick, dass sie als Weinbautechnikerin in Zukunft die Verantwortung für das Familienweingut mit 6,5 Hektar und den Gutsausschank übernimmt. Die Liebe zum Weinbau hat auch Jens Wagenitz vom Weingut George entdeckt und sein Studium der Umwelttechnik gegen das des Weinbaus getauscht. Mit dem passenden Riesling „Flora“ und der Idee einer jährlich wechselnden Abbildung der begleitenden Weinbergsflora als rückseitigen Flaschenetikett begeisterte er die Probengäste. Auch Jungwinzer Marcel Dillmann hat schon viel Weinbauerfahrung gesammelt und arbeitet im Vollerwerbsbetrieb von Vater Karlo mit. Mit einem „Maximum“ und der „Wundertüte“ überraschte er die Riesling-Freunde. Für die Weinpräsentation von Kenny Barnes (Weingut Daniel) und Pascal Sohns (Weingut Sohns), die verhindert waren, sprangen die JuVinalinnen Katharina Zartner und Anja Will ein.
>> aus dem „Kurier“ (2.6.2015)