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Tatjana Schmidt aus Walluf ist die neue Rheingauer Weinkönigin

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/geisenheim/tatjana-schmidt-aus-cwalluf-ist-die-neue-rheingauer-weinkoenigin_18168318.htm

VRM – 09.09.2017 – von Sascha Kirchner

GEISENHEIM – Die 67. Rheingauer Weinkönigin heißt Tatjana Schmidt und kommt aus Walluf. Die 24-jährige Weinbaustudentin wurde am Samstagabend bei der von Wolfgang Junglas moderierten Veranstaltung „Rheingau Royal“ in Schloss Johannisberg gekürt. Ihre beiden Kontrahentinnen Janine Helbig (23) aus Eltville und Alexandra Unger (20) aus Geisenheim fungieren damit als Tatjanas Weinprinzessinnen.

Schmidt studiert in Geisenheim Weinbau & Oenologie und war bis zu ihrer kürzlichen Abdankung seit 2014 Wallufer Ortsweinkönigin. Zu den ersten Gratulanten gehörte denn auch Wallufs Bürgermeister Manfred Kohl, der zwar wegen interner Querelen künftig keine Ortsweinkönigin hat, dafür eine Rheingauer. „Ich bin von Tatjanas Persönlichkeit und Ausstrahlung fest überzeugt und heute Abend mehr als zufrieden“, sagte Kohl.

 

Geisenheimer Wein-Reimer be­wir­te­ten das Pu­bli­kum mit ge­spen­de­ten Worscht­zip­peln, Weck’ und Wei­nen bei der Stunde der Heimat

Lokales – VRM Rheingau Kurier
19. 07. 2017

Zwei Vorbilder ausgezeichnet

LINDENFEST Silke Krischke und Günther Fuchs erhalten Goldenes Lindenblatt in der „Stunde der Heimat“

Von Christ­ine Dress­ler

GEI­SEN­HEIM. Den Schluss-Hö­he­punkt des Lin­den­fes­tes setzt tra­di­tio­nell die Dop­pel-„Stun­de der Hei­mat“. Sie gip­felt in der Ver­lei­hung des Gol­de­nen Lin­den­blatts an zwei über­durch­schnitt­lich en­ga­gier­te Gei­sen­hei­mer.

Beim jetzt 69. Lin­den­fest er­hiel­ten Günt­her Fuchs und Sil­ke Krisch­ke die Aus­zeich­nung, die der Kar­ne­val- und Hei­mat­ver­ein und die Stadt 1958 ins Le­ben rie­fen. Was Krisch­ke er­bat – ein neu­es Do­jo fürs Ju­do­trai­ning –, ließ die Fei­ers­tun­de vor dem ge­mein­sa­men „Gei­sen­hei­mer Lied“ in to­sen­dem „Wir un­ter­stüt­zen den Wunsch“-Ap­plaus al­ler Ge­ne­ra­tio­nen en­den.

Da­vor hat­ten die Zu­schau­er ein bun­tes Pro­gramm be­ju­belt, das Wolf­gang Blum und Do­na­ta Krap­pe von den Wein­rei­mern mo­de­rier­ten. Die­se be­wir­te­ten auch das Pu­bli­kum mit ge­spen­de­ten Worscht­zip­peln, Weck’ und Wei­nen.

Nach­dem die Er­ste Stadt­rä­tin Mar­ti­na Spring und die Wein­ma­jes­tä­ten die Men­ge be­grüßt hat­ten, be­zau­ber­te der Twist-Tanz der Blau­bach­kin­der­gar­ten-Kin­der eben­so wie die da­nach auf­tre­ten­den Ar­che-No­ah-Kin­der mit dem Lied „Al­le Kin­der die­ser Er­de“. Spä­ter er­ober­te das Jo­han­nis­ber­ger Trio „Dre­am­dan­cer“ die Büh­ne. 1848 als er­ster Män­ner­ge­sang­ver­ein im Rhein­gau-Tau­nus ge­grün­det, über­zeug­te „Cä­ci­lia“ mit ex­tra für den An­lass von Chor­lei­ter Ste­fan Do­mes ar­ran­gier­ten Lie­dern wie „Über­all blü­hen Ro­sen“ oder „Quan­do quan­da“. Da­zwi­schen bat Blum nach und nach al­le run­den Jahr­gän­ge, von den Drei­ßi­gern bis zu den Neun­zi­gern, auf die Büh­ne und in­for­mier­te über die Er­eig­nis­se in ih­ren Ge­burts­jah­ren. Zu­letzt hol­te Blum al­le 95-Jäh­ri­gen zu sich und er­zähl­te, was 1922 präg­te: un­ter an­de­rem das At­ten­tat auf Au­ßen­mi­nis­ter Rat­he­nau in Ber­lin oder der Phy­sik-No­bel­preis für Ein­stein.

Das von Gold­schmie­din Ni­co­le Alej­nic­zew 2015 neu kreiier­te Lin­den­blatt steck­te Mar­ti­na Spring den Aus­ge­zeich­ne­ten Krisch­ke und Fuchs zur Ur­kun­de nach um­fang­rei­cher Lau­da­tio an. Spring konn­te aus Zeit­grün­den nur Fuchs’ wich­tigs­te sei­ner zahl­rei­chen eh­ren­amt­li­chen Funk­tio­nen auf­zäh­len. Zum Bei­spiel en­ga­giert sich der 87-jäh­ri­ge Tal­stadt-Eh­ren­orts­vor­ste­her seit 1990 als Grün­der im För­der­ver­ein-Vor­stand Rhein­gau-Sta­di­on, im Ver­eins­ring-Vor­stand und im Ar­beits­te­am fürs His­to­ri­sche Stadt­spek­ta­kel, grün­de­te den er­sten Frau­en­fuß­ball­club Gei­sen­heims, war be­reits als Un­ter­neh­mer im Hand­wer­ker- und Ge­wer­be­ve­rein ak­tiv, in der SPD Jo­han­nis­berg, im Kreis­tag und en­ga­gier­te sich mit Ehe­frau Ver­oni­ka für den Eh­ren­fried­hof. Fuchs ver­sprach, sich wei­ter zu en­ga­gie­ren – mit gro­ßem Dank für die „Eh­re“ und vor al­lem an sei­ne Frau. Er wünsch­te sich, „dass vie­le Mit­glied in ei­nem Ver­ein wer­den“.

Ih­re Er­fol­ge brin­gen al­le zum Stau­nen

Ganz auf Ju­do konn­te Blum sei­ne Lau­da­tio kon­zen­trie­ren: „Wir müs­sen uns ins Acht neh­men, dass Sil­ke uns nicht aufs Kreuz legt“, kün­dig­te er die 49-jäh­ri­ge Aus­nah­mef­rau an und brach­te mit ih­ren Er­fol­gen al­le zum Stau­nen. Über­re­gio­na­le Ju­gend-Plat­zie­run­gen und Ti­teln folg­ten pa­ral­lel zum Trai­ning bei­der Söh­ne und der Teil­nah­me an Eu­ro­pa-Meis­ter­schaf­ten 2008 Deut­sche-Meis­ter-Ti­tel 2006, 2007, 2008 und 2014. Seit 2002 lei­tet sie die bis zur Bun­des­ebe­ne er­folg­rei­che Ju­gend im Ju­doc­lub „und hat des­halb nur vier Wo­che­nen­den im Jahr frei“, be­ton­te Blum. Krisch­ke ver­mit­te­le be­wusst so­zia­le Kom­pe­ten­zen und in­te­grie­re aus­län­di­sche Ju­do­ka beim Trai­ning und bei Frei­zeit­an­ge­bo­ten.

Siegerurkunden für die Publikumslieblinge

Geisenheimer Weinreimer übergaben Trophy der Weinpräsentation
Rheingau Echo, 16. März 2017 – Seite 34

 

 

Die Geisenheimer Weinreimer übergaben die Siegerurkunden für die Lieblingsweine der Trophy 2016.

 

Geisenheim. (sf) – Die Siegerurkunden der Publikumslieblinge der Besucher der Weinpräsentation 2016 wurden jetzt von den Geisenheimer Weinreimer an die drei Winzer übergeben. Im Rahmen der traditionellen Weinpräsentation mit der Geisenheimer Trophy Mitte November hatte die zahlreichen Gäste ihre Lieblinge aus der breit gefächerten Palette von Weißburgundern gewählt. Vor einem dichten „Verfolgerfeld“ haben es drei Weingüter auf das Treppchen geschafft und die Gewinner-Weingüter wurden am vergangenen Mittwoch mit der „Gold“-, „Silber- und „Bronze- medaille“ ausgezeichnet. Mit der „Bronzemedaille“ wurde das Weingut der Hochschule Geisenheim University geehrt. „Silber“ errang das Weingut Sohns aus Geisenheim für seinen Sohns Excellence Geisenheimer Mönchspfad Weißburgunder trocken. Der beliebteste Weißburgunder in der Blindverkostung 2016 kam aus dem Weingut Tannenhof Jürgen Schmitt aus Geisenheim-Marienthal, das „Gold“ für seinen 2015er Weißburgunder feinherb errungen hatte. Die Siegerurkunden wurden von der Zeremonienmeisterin der Geisenheimer Weinreimer Michaela Eser und der Oberreimerin Donate Krappe an Oliver Weis vom Weingut der Hochschule Geisenheim an Denise Sohns vom Weingut Sohns und an Klaus-Jürgen Schmitt vom Weingut Tannenhof übergeben. Die diesjährige Geisenheimer Weinpräsentation wird am Sonntag, den 12. November von 14 bis 18 Uhr wieder im Ausstellungsraum des Kulturtreffs „Scheune“, dem Stammsitz der Geisenheimer Weinreimer, stattfinden, dann gilt es zu entscheiden, welches Weingut den besten trockenen Lagenwein 2016 hat.

Pfarrer zollt auch Arbeit des Winzers Respekt

TRADITION Bei der Weinsegnung in Johannisberg wird des „Winterhannes“ gedacht

Feierlicher Einzug in die Schlossbasilika

von Christina Schultz, Rhein Main Presse: 29.12.2016 (Wiesbadener Kurier Rheingau-Kurier)

JO­HAN­NIS­BERG. Ei­ne be­son­de­re At­mo­sphä­re brei­tet sich je­des Mal aus, wenn am 27. De­zem­ber die Jo­han­nis­ber­ger Win­zer mit ih­ren Fah­nen, die Kü­fer und Wein­bru­der­schaf­ten fei­er­lich in die Ba­si­li­ka auf dem Jo­han­nis­berg ein­zie­hen. Denn am Na­mens­tag des Hei­li­gen Jo­han­nes, des Apost­els und Evan­ge­lis­ten, ist es seit al­ters her üb­lich, Wein zu wei­hen. So hat es auch im Rhein­gau Tra­di­ti­on, dass seit mehr als fünf Jahr­zehn­ten die Jo­han­nes­wein­seg­nung, zu Eh­ren des „Win­ter­han­nes“ im Rah­men ei­nes fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes statt­fin­det. Auch in die­sem Jahr füll­te sich die Ba­si­li­ka mit vie­len Men­schen, die zum Ge­den­ken an den „Evan­ge­lis­ten der Lie­be“, her­bei­ström­ten.

Ab­ord­nun­gen von Wein­bru­der­schaf­ten da­bei

Ne­ben den ört­li­chen Win­zern zo­gen auch die Rhein­gau­er Wein­kö­ni­gin Ste­pha­nie Ko­pietz und die Ab­ord­nun­gen der Jo­han­nis­ber­ger Wein­kri­tik, des Rhein­gau­er Wein­kon­vents, der Lor­cher Wein­jun­ker, der Gei­sen­hei­mer Wein­rei­mer, des Hoch­hei­mer Wein­freun­des­krei­ses und der Wal­lu­fer Wein­bru­der­schaft Wal­taf­fa ge­mein­sam mit den Pfar­rern Mar­cus Fi­scher und Kurt Wei­gel in die Kir­che ein. Auf den Ti­schen vor dem Al­tar­raum war­te­ten die ed­len Trop­fen, die von den Win­zern zur Seg­nung in die Ba­si­li­ka ge­bracht wor­den wa­ren, um sie zum An­den­ken an den Evan­ge­lis­ten zu kos­ten mit den Wor­ten: „Trin­ket die Lie­be des Hei­li­gen Jo­han­nes“. Die Fei­er der Jo­han­nes­wein­seg­nung mit der Ver­eh­rung des Apost­els sei der ge­hei­me Hö­he­punkt von Jo­han­nis­berg, er­öff­ne­te Mar­cus Fi­scher den Got­tes­dienst. Der Le­gen­de nach, seg­ne­te Jo­han­nes ei­nen Be­cher ver­gift­eten Wei­nes und be­frei­te ihn durch das Kreuz­zei­chen vom Gift, so­dass er oh­ne Wir­kung blieb.

In sei­ner Pre­digt stell­te Kurt Wei­gel die Sym­bo­lik des Weins und die Lie­be zu­ein­an­der in den Vor­der­grund. Da­rü­ber hin­aus zoll­te er der Ar­beit der Win­zer Re­spekt. Ein Nord­licht wie er, na­he Ol­den­burg ge­bo­ren und vie­le Jah­re Pries­ter auf der Nord­se­ein­sel Wan­ge­roo­ge ge­we­sen, ha­be den Wein schät­zen ge­lernt und Ein­blick in die schwe­re Ar­beit der Win­zer ge­nom­men, seit er im Rhein­gau tä­tig ist. Zwei Mal ha­be er selbst Wein le­sen kön­nen und fest­ge­stellt, wie viel Mü­he und Ar­beit, wie viel Wet­ter, wie viel Er­de und wie viel Zeit der Kul­ti­vie­rung und La­ge­rung da­bei ei­ne Rol­le spiel­ten. „Man trinkt im Wein die Zeit mit und soll­te ihn des­halb ge­nie­ßen.“

Wein als we­sent­li­cher Be­griff des Ma­ßes

Im Al­ten Tes­ta­ment hei­ße es: Wie ein Le­bens­was­ser ist der Wein für den Men­schen, wenn er ihn mä­ßig trinkt. Auch für Hil­de­gard von Bin­gen galt der Wein als Me­di­zin und als we­sent­li­cher Be­griff des Ma­ßes, das für al­les gel­te, was wir in die­ser Welt tun. Je­sus ha­be den Wein ge­schätzt und ihn als Zei­chen der Freu­de ge­wählt. Jo­han­nes stand da­bei ganz nah an sei­ner Sei­te, der Evan­ge­list, der Je­sus lieb­te. Die Lie­be des Hei­li­gen Jo­han­nes trin­ken, hei­ße, man ha­be Teil an der Lie­be Chris­ti. Vor der Seg­nung des Jo­han­nes­weins schloss Pfar­rer Kurt Wei­gel mit den Wor­ten: „Wer Wein trinkt, wird fröh­lich, wer an Gott glaubt, wird se­lig, wer Wein trinkt und an Gott glaubt, wir fröh­lich und se­lig sein.“

Ein Muss für alle Weinfreunde

Geisenheim. (sf) – Rheingau Echo vom 17.11.2016
Weinmesse und „Trophy“ der Geisenheimer Weinreimer lockte zahlreiche Besucher
Am Trophy-Stand schenkten die JuVinalen der Geisenheimer Weinreimer aus.

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 Sie ist längst kein Geheimtipp mehr und ein Muss für alle echten Weinfreunde: Zum 13. Mal konnten in der Geisenheimer Scheune Interessierte die Einzigartigkeit und Vielfalt der Geisenheimer Weine genießen. Das wurde dann auch gebührend gefeiert und die Gäste strömten von überall her. Wie zum Beispiel das Ehepaar Walter aus Wiesbaden, das seit Jahren die Weinpräsentation in Geisenheim besucht und sich zur Eröffnung der Präsentation ein Glas Sekt von der bekannten Geisenheimer Sektkellerei Bardong einschenken ließ.

Ganz besonders charmant ausgeschenkt wurden die Trophy-Weine in der Blindverkostung: Die Juvenalen der Weinreimer, die junge Garde der Weinbruderschaft, zu denen auch die Geisenheimer Weinmajestäten gehören, kredenzten die Weine der 11. Geisenheim Trophy, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des Weißburgunder stand. Weinprinzessin Ayla Serbes freute sich über viele interessierte Besucher bei der Blindprobe.

„Wir haben ein Podium geschaffen, auf dem Weinfreunde, auch von außerhalb der Stadtgrenzen, Gelegenheit haben, ihre Kenntnis und ihr Wissen über die Einzigartigkeit Geisenheimer Weine zu verbessern und zu vertiefen. Es ist unser Ziel, neue Freunde für die Stadt Geisenheim und den Geisenheimer Wein zu gewinnen“, erklärte die Oberreimerin und erste Vorsitzende der Geisenheimer Wein-Reimer Donate Krappe im Rahmen der diesjährigen Weinmesse mit „Trophy“ der Geisenheimer Weinfreunde und zitierte damit auch die Satzung der Weinbruderschaft, die sich zur Aufgabe gemacht habe, den Weinanbau und das Image der Stadt Geisenheim gleichermaßen zu fördern. „Dieses Ziel der Geisenheimer Weinreimer ist ein sehr gutes Beispiel für ein erfolgreiches Zusammenwirken mit den ortsansässigen Geisenheimer Winzern für unsere liebenswerte Lindenstadt als internationale Stadt der Rebe und des Weines“, meinte auch Bürgermeister Frank Kilian, der traditionell zur der Präsentation der Geisenheimer Weinreimer gekommen war.

Überhaupt landeten die Geisenheimer Weinreimer wieder mal einen vollen Erfolg am vergangenen Sonntag mit ihrer schon zum Fixpunkt für alle Weinfreunde gehörenden „Geisenheimer Weinpräsentation“. Schon gleich zu Beginn der Weinmesse stürmten die Weinfreunde den schön dekorierten Raum in der Kulturscheune. Hier traf man sich beim Wein probieren und fachsimpeln an den Ständen der 13 Geisenheimer Winzer, denn neben dem Weingut Karlo Dillmann, Weingut Alexander Freimuth, Weingut George, Weingut Graf-Müller, Weingut Grimm, Weingut Hof Rheinblick, Biebers Weinkultur, Weingut Klose Werk 2, Weingut Sohns und Weingut Tannenhof , der Sektkellerei Bardong und dem Weingut Dr. Fehlow war in diesem Jahr auch wieder das Weingut der Forschungsanstalt Geisenheim vertreten. Und auch die Winzer genossen es sichtlich, mit den Gästen Gespräche zu führen und standen jedem gerne bei Fragen zur Verfügung. Die gab es reichlich, die vielen Gäste von nah und fern, die die Weinreimer begrüßen konnten, darunter auch Besucher aus Wiesbaden, Mainz und Frankfurt zeigten sich sehr interessiert an den vorgestellten Rebensäften. Da gab es sogar Besucher, die mit einem Clipchart unterwegs waren und die einzelnen Weine „abhakten“ und für sich selbst „benoteten“. Auch einige junge Studenten der Hochschule waren gekommen, um die guten Geisenheimer Rebensäfte kennen zu lernen. Doch egal, welchen Weg man auf sich genommen hatte: Alle Gäste an diesem Nachmittag waren von dem großen Angebot und vor allem von der Möglichkeit, zum 11. Mal die „Geisenheim Trophy“ zu vergeben, begeistert. Denn im Rahmen der vor einigen Jahren um die „Trophy“ erweiterten Messe hatten die Weinfreunde nicht nur Gelegenheit, das große Geisenheimer Weinspektrum fast aller einheimischen Winzer zu testen, die Vielfalt der Weine zu genießen, die Winzer vor Ort persönlich kennen zu lernen und mit Weinfreunden zu diskutieren, sondern auch einen ganz eigenen Lieblingswein zu küren. „Die Geisenheimer Weinreimer stellen eine anonyme Präsentation der Weine in der Blindverkostung sicher. Am Ende der Veranstaltung werden die jeweils zwei Weine mit den meisten Stimmen mit der „Geisenheim Trophy“ ausgezeichnet“, erklärte Donate Krappe, die Oberreimerin der Geisenheimer Weinreimer. Ergänzend zu den jeweils drei bis fünf Weinen, die die Winzer an ihren Ständen kredenzten, stellen acht einen Weißburgunder-Wein zur Trophy an. An einem eigenen „Trophy-Stand“ hatten die Juvenalen der Geisenheimer Wein-Reimer die Auswahl zur Blindverkostung angestellt, was auch den besonderen Reiz ausmachte. Zum Abschluss des Tages war dann klar: Platz 1 geht an das Weingut Tannenhof, Jürgen Schmitt, Geisenheim- Marienthal, Nummer 5 in der Weißburgunder-Blindverkostung. Platz 2 geht an das Weingut Erich Sohns, Geisenheim, die Probe Nr. 1 und der 3. Platz ging an die Hochschule Geisenheim University, die die Nummer 7 in der Blindverkostung hatte. Und schließlich konnten alle Teilnehmer auch noch etwas gewinnen: Ein glücklicher Probierer wird nämlich, ermittelt von der Geisenheimer Weinprinzessin Ayla Serbes aus den abgegebenen Proben-Stimmzetteln, jeweils eine Flasche aller blindverkosteten Weine als Gewinn erhalten, dann natürlich mit dem Original Winzer-Etikett.

Auch mal einen Weißburgunder

VERKOSTUNG 13. Geisenheimer Weinpräsentation der Scheune /
Weingut Tannenhof siegt bei Geisenheim Trophy –
RMP Rheingau Kurier, 15.11.16, Chr. Schulz, Fotos: RMB H. Margielski

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GEI­SEN­HEIM . Ei­gent­lich ist die Drei­zehn ja ei­ne Un­glücks­zahl. Nicht aber für die Gei­sen­hei­mer Wein­prä­sen­ta­ti­on – da macht die mys­ti­sche Zahl ih­rem Na­men im po­si­ti­ven Sin­ne al­le Eh­re, als die Prä­sen­ta­ti­on am Sonn­tag zum be­reits 13. Mal in der Scheu­ne am Stamm­sitz der Wein­rei­mer statt­fand.

Gei­sen­hei­mer Wein hat An­zie­hungs­kraft. Das be­ste Zei­chen da­für sind die Be­su­cher­zah­len der Prä­sen­ta­ti­on, die un­ter der Schirm­herr­schaft vom Bürg­er­meis­ter Frank Ki­li­an steht und die all­jähr­lich bis zu 150 Wein­lieb­ha­ber aus dem Rhein­gau und dem Rhein-Main-Ge­biet an­zieht. 80 Kar­ten wa­ren beim Vor­ver­kauf der Wein­rei­mer über den Tisch ge­gan­gen, vie­le Be­su­cher ka­men ganz spon­tan.

Zwölf Win­zer und ein Sekt­her­stel­ler

Ober­rei­me­rin Do­na­te Krap­pe zeig­te sich zu­frie­den über ein zu­neh­mend jun­ges Pro­ben­pu­bli­kum. Nicht nur in den Wein­gü­tern über­neh­me seit ge­rau­mer Zeit die näch­ste Win­zer­ge­ne­ra­ti­on mehr Ver­ant­wor­tung, auch die Ver­jün­gung durch die „Ju­Vi­na­len“, die Jung-Wein­rei­mer, zö­gen im­mer mehr jun­ge Wein­lieb­ha­ber nach. Man sei stolz auf die Kon­ti­nui­tät, mit der sich die Win­zer bei der Wein­prä­sen­ta­ti­on be­tei­lig­ten, ver­si­cher­te die Ober­rei­me­rin.

Er­le­se­ne Trop­fen in der Kul­tur­scheu­ne an­zu­bie­ten, das schrie­ben sich in die­sem Jahr zwölf Win­zer und ein Sekt­her­stel­ler auf die Fah­nen. Die Wein­gü­ter Hoch­schu­le Gei­sen­heim Uni­ver­si­ty, Hof Rhein­blick, werk2, Sohns, Tan­nen­hof, Bie­bers Wein­kul­tur, Dill­mann, Dr. C. Feh­low, Frei­muth, Geor­ge, Graf-Mül­ler, Grimm und die Sekt­kel­le­rei Bar­dong kre­denz­ten das Be­ste aus ih­ren Kel­lern. Bei der Gei­sen­heim Tro­phy, der Bild­ver­kos­tung, stell­ten sich in die­sem Jahr acht tro­cke­ne und halb­tro­cke­ne Weiß­burg­un­der der teil­neh­men­den Win­zer dem Pu­bli­kums­vo­tum.

Wein­prin­zes­sin Ay­la Ser­bes so­wie Ei­leen Zo­bus, An­ja Will und Kat­ha­ri­na Zart­ner von den „Ju­Vi­na­len“ füll­ten eif­rig die Pro­bier­glä­ser. Den Pu­bli­kums­lie­bling zu er­mit­teln und da­bei nur dem ei­ge­nen Ge­schmack zu fol­gen, ist je­des Jahr aufs Neue span­nend. Denn nur Vor­stands­mit­glied Bern­ward Herr­mann weiß, in wel­cher Fla­sche oh­ne Eti­kett wel­cher Wein steckt.

Ihm al­lein ist die Vor­be­rei­tung der Tro­phy-Pro­ben vor­be­hal­ten. „Das ist schon span­nend, wie sich das Pu­bli­kum ent­schei­det, denn der Weiß­burg­un­der ist ja noch mal was an­de­res als un­ser ge­lieb­ter Rhein­gau­er Ries­ling“, stell­te Prin­zes­sin Ay­la fest. Die Wahl­ur­ne füll­te sich zu­se­hends mit Stimm­zet­teln, die meis­ten Gäs­te wid­me­ten sich zu­erst der Blind­ver­kos­tung, be­vor es an den ge­müt­li­chen Teil der Win­zer­kost­pro­ben ging.

Erst­mals mit da­bei war Ste­fan Bie­ber, der mit Bie­bers Wein­kul­tur seit 2008 als Hob­by­win­zer zu den Gei­sen­hei­mer Wein­ma­chern ge­hört. „Als jun­ges Wein­gut hat man hier die tol­le Chan­ce sich zu prä­sen­tie­ren und be­kommt di­rek­te Re­so­nanz vom End­ver­brau­cher“, lob­te Bie­ber, der das har­mo­ni­sche Bei­sam­men­sein zwi­schen Win­zer­kol­le­gen und Wein­rei­mern schätzt. Es gin­ge nicht in er­ster Li­nie um den Ver­kauf, kons­ta­tier­te Jung­win­zer Mar­cel Dill­mann. Das Wich­tigs­te sei, da­bei zu sein, wenn was los sei in Gei­sen­heim.

Da­bei zu sein, war auch für ein Hat­ten­hei­mer Paar et­was Be­son­de­res: „Wir ha­ben die Kar­ten ge­won­nen und sind be­geis­tert von der Viel­falt der an­ge­bo­te­nen Wei­ne.“ Als pass­io­nier­te Ries­ling­lieb­ha­ber wa­ren sie in der Scheu­ne ge­nau rich­tig. „Da wir uns un­gern auf ei­nen Win­zer fest­le­gen, ha­ben wir hier die tol­le Ge­le­gen­heit auf klein­stem Raum in fa­mi­liä­rer Um­ge­bung Wei­ne zu kos­ten. Wo hat man sonst so ei­ne gro­ße Aus­wahl?“

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Sogar das Wetter macht diesmal mit

Geisenheim (von Christina Schultz)

Beim 68. Lindenfest, das Traditionsfest der Geisenheimer, machte auch das Wetter mit, sogar die grünen LindenfIMG_0250est-Fächer kamen am Montag gebührend zum Einsatz. Mit dem vierten Tag des Lindenfestes verbinden die Einheimischen eine besondere Gepflogenheit, bei der es vor allem während der Stunde der Heimat und bei der Verleihung des Goldenen Lindenblattes um die Geisenheimer und ihre Tradition geht. Der Montag steht im Zeichen der älteren Generation. Doch alle, Jung und Alt feiern gemeinsam den Ausklang des Festes und rücken auf den Bänken unter der großen Linde zusammen. Organisationsteam ist immer ansprechbar „Wir haben uns selbst die Daumen gedrückt, dass das Wetter mitspielt, die Veranstaltung gut läuft und dass alle, die mitmachen, zufrieden sind. Es hat geklappt“, resümiert Organisationsleiter Dirk Klinner. Er ist stolz auf sein Lindenfest-Team, das ganze Arbeit geleistet hat und die Philosophie vertritt, immer ansprechbar zu sein für alle, die sich beim Fest beteiligen. Das sei zwar sehr aufwendig und anstrengend, doch die positive Resonanz der mitwirkenden Standbetreiber, Winzer und Schausteller gebe der Arbeitsgruppe recht. „Auch wir selbst haben uns dabei wohlgefühlt, es war ein rundum gelungenes Fest“, konstatiert Klinner. Doch noch sind die fabelhaften Tage nicht vorbei, es geht in die letze Runde. Moderator Wolfgang Blum hat durch Oberreimerin Donate Krappe charmante Unterstützung auf der Bühne. Seit 2015 wird die Stunde der Heimat von den Geisenheimer Weinreimern gemanagt. Die Senioren der Stadt und die runden Jahrgänge sind gespannt auf ihren Nachmittag und erfreuen sich an einem bunten Festprogramm der vor allem jungen Generation. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung der runden Geburtsjahrgänge. Darunter auch 1946, der Jahrgang von Donald Trump, 1936 oder 1929, dem Geburtsjahr von Marilyn Monroe. „Peter komm auf die Bühne, da gehörst du dazu“, bittet Wolfgang Blum verschmitzt Peter Koblitz zu sich. Dies ist an diesem Nachmittag nicht der einzige Auftritt des rüstigen 90-Jährigen. Nach einem musikalischen Intermezzo des Cäcilienvereins Geisenheim unter Stefan Dohmes schreitet Bürgermeister Frank Kilian zur feierlichen Verleihung des Goldenen Lindenblattes. Seit 1958 werden damit zum Lindenfest Menschen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich und in besonderer Weise fIMG_0251ür die gute Sache oder für andere einsetzen. Mit der Verleihung sollten vor allem junge Leute motiviert werden, wie die ausgezeichneten Persönlichkeiten ebenfalls Vorbildliches zu leisten, eröffnet der Rathauschef die Ehrung. Das erste Lindenblatt 2016 ging an die Medizinerin Käte Hoffmann, die als Entwicklungshelferin arbeitete und später viele Jahre als Amtsleiterin des Kreisgesundheitsamtes Rheingau-Taunus tätig war. Ihr jahrzehntelanges, soziales Engagement reicht von der Mitarbeit in kirchlichen Einrichtungen wie des Kirchenvorstandes Geisenheim, der Synode der evangelischen Kirche Hessen Nassau, dem Dekanatssynodalvorstand und dem Diakonieverein Geisenheim. Sie widmete ihr Engagement Bedürftigen im Kreis und ist im Rahmen der Flüchtlingshilfe als Deutschlehrerin aktiv. Bessere Busverbindungen in die Stadtteile als Aufgabe Das zweite Lindenblatt ging an Peter Koblitz. Als Ehrenortsvorsteher von Marienthal hatte er sich 1989 die Verbesserung der unzulänglichen Busverbindungen in die Stadtteile zur Aufgabe gemacht und bestens gelöst. Die Komfort-Busse, die deshalb seit 25 Jahren in Geisenheim verkehren, sind aus dem öffentlichen Personen-Nahverkehr nicht mehr wegzudenken. Auch das Konzept des Anruf-Sammel-Taxis mit seinen 45 Haltestellen geht auf seine Initiative zurück. In anderen Gremien, Vereinen und Verbänden ist Peter Koblitz lange Jahre ebenso aktiv gewesen.

Copyright 20.07.2016 Rhein Main Presse

JuVin Rouge – alles aus der roten Traube

GEISENHEIM – Rheingau Echo, 19.05.2016 ­(sf)

JuVinalen und Geisenheimer Jungwinzer luden zu einem Rotwein­Abend mit Aroma­Rätsel im Weingut Dillmann
Alles drehte sich rund um den Rotwein bei der von jungen Winzern und Weinfreunden großartig konzipierten Veranstaltung im Geisenheimer Weingut Dillmann: Die JuVinalen, die vor drei Jahren gegründete Abteilung der „Jung-Reimer“ der Geisenheimer Weinbruderschaft „Weinreimer“ und einige engagierte Geisenheimer Jungwinzer hatten zu einer Weinprobe „der
etwas anderen Art“ eingeladen und klärten ihre Gäste kulinarisch im Glas und auch auf dem Teller darüber auf, dass rote Trauben nicht immer auch gleich roten Wein bedeuten müssen. „Den meisten Wein­Genießern ist dies ja bekannt, doch wir wollen mit einer besonderen Probe darüber aufklären, wie sich die Verfahren zur Herstellung eines Weißherbstes, eines Rosé oder eines Blanc de Noir unterscheiden und wie das riesige Farbspektrum vom zartesten Lachsrosa bis zum tiefen Dunkelrot entsteht“, erläutert Katharina Zartner vom Organisationsteam des Abends. Die Idee, mal einen Abend zu veranstalten, bei dem sich alles um die rote Traube dreht, hatten die Geisenheimer JuVinalen bei der Suche nach weiteren außergewöhnlichen Veranstaltungen. Seit ihrer Gründung vor drei Jahren haben sich die JuVinalen mit solchen Events schon einen richtigen Namen gemacht: So gab es schon einen Abend, bei dem sich alles rund um den Apfel und den Wein drehte, einen SektAbend und einen Abend, bei dem sich Rheingauer Jungwinzer vorstellen konnten. Im letzten Herbst dann probierte man im Keller der Hochschule Weine aus „vergessenen“ Rebsorten. Mit den Jungwinzern arbeiten die JUvinalen spätestens seit der letztjährigen Sommerveranstaltung eng zusammen und so war auch der Rotweinabend wieder eine Kooperation mit den Geisenheimer Jungwinzern. Zusammen mit Sandra Brunk vom Weingut Hof Rheinblick, Marcel Dillmann vom Weingut Dillmann, Philipp Schumann vom Weingut Schumann­Nägler und dem Weingut Scholl stellten sich die jungen Geisenheimer Weinreimer allen Fragen ihrer 75 Gäste im Zusammenhang mit Weinen aus roten Trauben. Zudem erlaubte das Weingut Hamm mit Jungwinzerin Aurelia Hamm an der Spitze einen Blick über die Gemarkungsgrenze in Richtung Winkel. Dazu gab es verschiedene Themen­Tische mit Proben der köstlichen Rebensäfte in „blassen, zartem Rosé“, in „Lachsrosa und kräftigem Pink“ und in „Satten, dunklen Rot­Tönen“. Die Jungwinzer hatten 18 verschiedene Rotweine, auch solche seltener Rebsorten wie „Dakapo“ und im Rheingau seltener Merlot oder Cabernet Sauvignon bei der Weinprobe, die die Gäste durchschlenderten. Und auf dem Weg durch die passend ganz in Rot gehaltene Halle des Weinguts Dillmanns waren alle Sinne gefordert: „Wir wollten die Gäste dazu verführen, zu sehen, zu riechen und zu schmecken – immer auf der Spur der roten Traube“, so Katharina Zartner. Dazu hatte sich das Organisationsteam, dem Ayla Serbes, Anja Will und Katharina Zartner, das Vorstandsteam der „JuVins“, zusammen mit den „JuVin“­ Mitgliedern Carina Eisenhuth und Irene Rodschinka einiges einfallen lassen. Denn neben der Schlenderweinprobe gab es auch Rätsel: In einer Aromabar waren die Gäste eingeladen, ihre „WeinNase“ zu testen und bestimmte Aromen zu erschnüffeln, die im Wein zu finden sind. Weinprobieren und genießen ist immer eine Spurensuche nach Aromen, aber eigentlich gar nicht so schwer. Denn diewichtigsten im Wein vorkommenden Aromen und Geschmäcker kennt jeder. Alle sind nicht gleich zu entdecken und zu schmecken, mache verstecken sich, andere sind flüchtig oder tauchen erst nach einer gewissen Zeit auf. Denn Wein ist entwicklungsfähig und allein schon deswegen spannend. Aber für die Spurensuche ist der Mensch gut gerüstet: Unser Aromenfundus existiert bereits seit Geburt, im Laufe eines Lebens werden alle wahrgenommenen Gerüche im Erinnerungs­Vermögen gespeichert. Gerade Dufteindrücke aus der Kindheit sind dabei besonders intensiv und emotional mit Erlebnissen verknüpft. Um die Duft­ und Aromastoffe eines Weines erkennen und aus dem Gedächtnis abrufen zu können, bedarf es etwas Geduld, die aber eine durchweg angenehme Seite hat, denn die Gäste waren dazu eingeladen, immer wieder den Wein zu probieren und die Düfte darin wiederzukennen. Und die Vielfalt der Aromen verblüffte auch immer wieder echte Weinkenner. Düfte im Rotwein wie die klassische Kirsche, Johannisbeere und Brombeere sind allgemein bekannt, doch Zedernholz, Kaffee und Banane vermutet man sicher nicht und ist doch erfahrbar. Wer richtig tippte, hatte die Chance, bei diesem Wein­Aroma­Quiz einen Weinpreis zu gewinnen. Um den Genuss abzurunden, hatte Hausherrin Anette Dillmann den rund 50 Weinreimern und 25 externen Gäste leckere Häppchen aus der Gutsküche serviert. Und auch auf die Ohren gab es einen Schmaus: Das junge Jazz­Duo Hanna (Gesang) und Manuel am Piano spielte passende Musik für den „roten Weinabend“.