Archiv der Kategorie: was war im Jahr 2015

Verlieben Sie sich!

Geisenheimer Weinreimer luden zum Schnutetunken / Blindverkostungs-Sieger ist das Weingut Freimuth Freimuth

re4615kl_pdf__Seite_30_von_96_Geisenheim. (sm) — Die Sieger der diesjährigen Blindverkostung bei der Präsentation erlesener Bacchus-Elixiere, veranstaltet vom Weinfreundeskreis Gelsenhelmer Weinreimer, stehen fest: Zwei Bronzemedaillen gingen wegen Stimmengleichheit an das Weingut der Hochschule Geisenheim University und an die Johannisberger Ostermühle, Silber errang das Weingut Sohns. Mit der diesjährigen Weinreimer-Goldmedaille darf sich das Weingut Freimuth schmücken.
„Das Feld war in diesem Jahr sehr, sehr eng beieinander“, sagte Oberreimerin Donate Krappe. Sie freute sich über die vielen „Schnutentunker“, die nach und nach im Veranstaltungssaal des Kulturtreffs „Die Scheune“ eintrudelten, glücklich lächelnd angesichts der vielen Tische voller verheißungsvoller Proben. In einer kurzen Begrüßungsansprache hatte die Oberreimerin in den Saal gerufen: „Verlieben Sie sich — in Ihren persönlichen Geisenheimer Lieblingsweinl“ Bürgermeister Frank Kilian, Schirmherr der Veranstaltung, dankte in seiner Ansprache den Weinreimern dafür, dass sie seit so vielen Jahren mit ihren zahlreicheEcho GWRP 2015-1n, von ganz viel Begeisterung getragenen Veranstaltungen unter den Geisenheimern — und auch bei allen anderen, dem Rheingau verbundenen Genießern — ein Wir-Gefühl erzeugen. Es war die zwölfte Weinpräsentation der Poeten unter den Weinbruderschaften und das zehnte Mal, dass sie dabei den spannenden Wettbewerb der Blindverkostung boten. Dafür hatten die teilnehmenden Winzer ihre kühlen Keller nach den „ganz heißen Nummern“ durchsucht, Etiketten abgepult und die abgestaubten Kostbarkeiten zur Scheune getragen. Schließlich muss man ja etwas tun für die Reputation. Wenn einer es noch nicht weiß, sei es hiermit gesagt: Geisenheimer Wein ist etwas ganz Besonderes!
Drachenstein, Mephisto, Lampenfieber, Flora oder Wundertüte, so phantasievolle Namen denken sich die Winzer für ihre „Kinder“ aus. Ob Riesling, Spätburgunder, Sauvignon, Weißherbst oder Muskateller, Hauptsache erstklassig. An der Weinreimer-Weinpräsentation nahmen in diesem Jahr die Weingüter Dillmann, Dr. Fehlow, Freimuth, George, Graf-Müller, Grimm, Hochschule Geisenheim University, Hof Rheinblick, Klose Werk2, Ostermühle, Sohns und Tannenhof teil. Für das Prickeln im Glas sorgte die Sektkellerei Bardong. „Wir sind stolz darauf, dass die mitmachenden Winzer in ihrer großen Mehrheit auch Mitglieder in unserem Weinfreundeskreis sind“, sagte Donate Krappe. Bei der Organisation und Betreuung der Blindverkostung wurde sie unterstützt durch Carina Eisenhuth, ehemalige Geisenheimer Weinkönigin und JuVin-Gründungsmitglied (die JuVinalen oder kurz JuVins sind die jungen Gei-senheimer Weinreimer). Ferner von der Geisenheimer Weinprinzessin und ebenfalls Ju-Vins-Mitglied Ayla Serves
Das Geheimnis, welcher WEcho GWRP 2015-2inzer sich hinter welcher Flasche in der Blindverkostung verbirgt, wird bei der jährlichen Weinreimer-Weinpräsentation erst am Abend um 18 Uhr gelüftet. Bis dahin weiß nur Vorstandsmitglied Bemward Herrmann, welcher Rebensaft von welchem Winzer stammt. So bleibt auch für Donate Krappe und für Zeremonienmeisterin Michaela Eser die Spannung beim Auszählen der Stimmzettel erhalten. Die Veranstaltung endet mit der Siegerehrung, die Urkunden dazu werden im Frühjahr 2016 übergeben.

26. Geisenheimer Wein-Reimer-Tag – 17.10.2015

Der Rhein als verbindendes Element

WEINBRUDERSCHAFTEN 26. Geisenheimer Weinreimertag steht unter dem Motto „Rheingau trifft Rheinhessen“

GWRT 2015 Kurier FotoVon Christina Schultz, RMP

GEISENHEIM. „Hibbe un Dribbe – Rheingau trifft Rhein­hessen“ lautet das Motto des 26. Geisenheimer Weinreimer-tages, zu dem sich die befreun­deten Bruderschaften „Weinse­nat Binger Mäuseturm“ u
nd die „Lorcher Weinjunker“ mit den Geisenheimer Weinreimern zu einer festlichen Weinprobe in der Mensa der Hochschule Gei-senheim trafen. Zuvor waren während der „Investitur“ der Weinreimer am späten Nach­mittag neue Mitglieder aufge­nommen und langjährige Ver­einsangehörige geehrt worden.

Exquisites Menü

Ein prickelnder Schluck „Ka­tharina“, Burgunder-Cuvée der Sektkellerei Raumland aus Flörsheim-Dalsheim, machte den Anfang des gesellschaftli­chen Teils mit erlesenen Wei­nen und einem exquisiten Me­nü des Weinreimer-Kochs Se-bastien Loison.

Man sei neugierig auf das, was auf der anderen Seite ist und was von „dribbe“ kommt, sag­ten Oberreimer Donate Krappe und Zeremonienmeisterin Mi­chaela Eser, die unter den Gäs­ten auch die kürzlich gekürte Rheingauer Weinprinzessin Ire­ne Rodschinka und das Geisen-heimer Majestätenduo Königin Alexandra Unger und Prinzes­sin Ayla Serbes begrüßen konn­ten. Auch die Binger Wein­freunde waren gespannt, was der Abend für sie an guten Tropfen von der hiesigen Rhein­seite zu bieten hatte. Und für die Gegenüberstellung und den Vergleich zwischen Weinen zweier Anbaugebiete gab es kei­nen Geeigneteren als Edmund Diesler, Vizepräsident des Internationalen Önologenverbandes und langjähriger Vorsit­zender des Bundes Deutscher Önologen, der die festliche Weinprobe gelungen moderier­te. Denn zwei Seelen schlum­mern in seiner Brust: die Rheingauer, durch Geburt und Stu­dium, und die rheinhessische, denn dort ist inzwischen der Lebensmittelpunkt von Ed­mund Diesler. Er pendelt beruf­lich zwischen beiden Seiten und ist sich gewiss: „Hibbe“ und „Dribbe“ ist nicht durch eine abgrenzende Mauer ge­trennt, sondern beide Seiten ha­ben den Rhein als verbindendes Element. Der Fachmann prä­sentierte sechs rheinhessische und sechs Rheingauer Weine, die im paarweisen Auftritt nicht in Konkurrenz traten, sondern ihre Herkunft unterstrichen. Da paarte sich der Grüne Silvaner vom Schloss Reinhartshausen mit einem Ebenbürtigen aus dem Ingelheimer Bioweingut Werner. In kulinarische Verbin­dung gebracht mit einer Fisch­terrine eröffneten die beiden Vi-ogniers des Eltviller Winzers Stefan Gerhard und des Binge-ner Weingutes Hemmes, puren Genuss. Viognier ist eine tradi­tionell überwiegend an der Rhone kultivierte Weißweinsorte.

Die Rieslinge der Hochschule Geisenheim und des Flomborner Weingutes Michel-Pfannebecker sowie das Duo „Big Fish“ (Weingut George) und Appenheimer „Hundertgulden“ (Weingut Kneswitz) passten zur Kürbissuppe mit Ingwer, Maro­nen und Speckpflaume. Zwei Frühburgunder aus Assmanns-hausen (Weingut Peter König) und Ingelheim (Weingut Dautermann) sowie Spätburgunder aus Lorch (Weingut Laquai) und Ingelheim (Weingut J.Mett) ließen sich die Weinreimer zum Rinderbraten mit Wirsing und Schmelzkartoffeln schmecken.

Weinwissen aus aller Welt

Edmund Diesler kombinierte fachkundiges Wissen mit Ge­dichten, Sprichwörtern und In­formationen über Weinanbau­gebiete wie dem ältesten der Welt, dem Libanon, der größten Eisweinregion weltweit (China) und Wissenswertes über Wein aus Japan, Indien, Kasachstan und dem Irak. Auf sympathisch lockere Art und höchst interes­sant wusste Weinprofi Edmund Diesler sein Publikum bestens zu unterhalten.

Geisenheimer Weinreimer laden zur Wanderung durch sieben Weinlagen

Text?Rhein-Main-Presse, Rheingau, 30 Juni 2015, Foto: RMB/Heinz Margielsky
von Christina Schulz

Geisenheim – Heike und Günther, Renate, Monika und Horst – die Reihe der Wanderfreunde, die sich am Weinprobierstand fröhlich ihr Namensschild aufs T-Shirt pappten, nahm kein Ende. An die 70 Teilnehmer hatten sich am Rheinufer eingefunden, um bei der zweiten Weinlagen-Wanderung der Geisenheimer Weinreimer dabei zu sein.
Durch alle sieben Weinlagen, „vom Rhein zum Rothenberg“, sollte der neun Kilometer lange Weg führen. Auch in diesem Jahr wieder begleitet vom wein- und landschaftskundigen Spezialisten Bernhard Glaubartz, Vorsitzender des Geisenheimer Weinbauvereins, dem Welterbe-Gästeführer Wolfgang Blum und natürlich den Winzern aus Geisenheim und Marienthal, die ihre Weine genau in der Weinlage präsentierten, in der sie wachsen. Auch eine Gruppe amerikanischer Weinfreunde aus Wiesbaden und Landstuhl wanderten unter der Obhut des Wein- und Kulturbotschafters Wolfgang Blum mit.

„Wolfgang goes international“, scherzte eine Teilnehmerin

…. weiter im Wiebadener Kurier:
http://www.rheingau-echo.de/sites/default/files/imagecache/CustomTeaser135w/arti…reimertag_2.jpg

 

Wein für jeden Tag oder „mit einem Hauch Sauvignon“

Text?Die nächste Generation: Wein-Reimer-JuVinalen und Jungwinzer stellten sich vor

Geisenheim. (sm) – Eine lockere, spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer, den JuVinalen, und der örtlichen Jungwinzer hat im Katholischen Pfarrzentrum einen Einblick in die Zukunft des Weinbaus geboten, bei dem sich alles um die „Neue Generation“ drehte. Bei einer 12-teiligen Weinprobe, begleitet von köstlichen Häppchen, konnten sich die Gäste ein eindrucksvolles Bild nicht nur vom Nachwuchs der Weinreimer machen, auch die Winzerjugend aus traditionsreichen Weingütern hatte neben ihren Lieblingsweinen viel Interessantes über die Zukunft des Weinmachens zu berichten. Junge Generation am Start Der Winzernachwuchs im Rheingau erobert nach und nach die heimische Weinszene. Die nächste Generation steht in den Startlöchern und mischt in elterlichen Weingütern schon kräftig mit. Die jungen Nachfolger, die Hof und Hänge in naher Zukunft von den Eltern übernehmen, sei es im Neben- oder Haupterwerb, wenden nun ihr Wissen an, das sie im Studium und bei Praktika im In- und Ausland erworben haben, experimentieren und jonglieren mit frischen Ideen rund um Technologien und neue Methoden. Als junge Veranstalter ziehen sie auch junges Publikum mit sich und verkörpern selbst die neuen Weingenießer. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von den JuVinalen, der Nachwuchs-Weinreimer, die sich Anfang 2014 gründeten und aus acht jungen Frauen besteht. Bei dieser neuen Frauenpower müsse man sich keine Gedanken zur Überalterung des Vereins machen, bekräftigte Oberreimerin Donate Krappe und attestiert den Damen großes Engagement mit Herzblut: „In ihnen haben wir eine Auslese im Verein, die wunderbar das Thema Wein mit der neuen Generation verbindet.“ Sie freute sich, Katharina Zartner, Irene Rodschinka, Carina Eisenhuth, Michaela Eser, Anja Will, Charlene Wollenweber und Theresa Fehse am Probenabend die JuVinale-Embleme zu überreichen, eine Miniatur-Ausgabe der original Embleme, die als Anstecker oder Kettenanhänger zu tragen sind. „Wir hoffen, heute unseren Mitgliederkreis zu erweitern, vielleicht traut sich ja auch ein Hahn im Korb zu uns“, munkelte Katharina Zartner. Maximilian Grimm vom gleichnamigen Weingut machte mit einem spritzigen Rieslingsekt den Anfang der Jungwinzerrunde. Vater und Sohn arbeiten im Nebenerwerbsbetrieb gemeinsam. Wohin es ihn nach seinem Studium der Getränketechnologie verschlägt, weiß der junge Mann noch nicht. Sandra Brunk hat schon im Blick, dass sie als Weinbautechnikerin in Zukunft die Verantwortung für das Familienweingut mit 6,5 Hektar und den Gutsausschank übernimmt. Die Liebe zum Weinbau hat auch Jens Wagenitz vom Weingut George entdeckt und sein Studium der Umwelttechnik gegen das des Weinbaus getauscht. Mit dem passenden Riesling „Flora“ und der Idee einer jährlich wechselnden Abbildung der begleitenden Weinbergsflora als rückseitigen Flaschenetikett begeisterte er die Probengäste. Auch Jungwinzer Marcel Dillmann hat schon viel Weinbauerfahrung gesammelt und arbeitet im Vollerwerbsbetrieb von Vater Karlo mit. Mit einem „Maximum“ und der „Wundertüte“ überraschte er die Riesling-Freunde. Für die Weinpräsentation von Kenny Barnes (Weingut Daniel) und Pascal Sohns (Weingut Sohns), die verhindert waren, sprangen die JuVinalinnen Katharina Zartner und Anja Will ein.
… aus Rheingau Echo vom 5.6.2015

Auslese aus Frauenpower und neuen Ideen

Text?WEINPROBE Spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer „JuVinalen“ und örtlichen Jungwinzer
Rhein-Main-Presse, Rheingau, 2. Juni 2015, Foto: RMB/Heinz Margielsky

von Christina Schulz
GEISENHEIM Eine lockere, spritzige Veranstaltung der jungen Geisenheimer Weinreimer, den JuVinalen, und der örtlichen Jungwinzer hat im Katholischen Pfarrzentrum einen Einblick in die Zukunft des Weinbaus geboten, bei dem sich alles um die „Neue Generation“ drehte. Bei einer 12-teiligen Weinprobe, begleitet von köstlichen Häppchen, konnten sich die Gäste ein eindrucksvolles Bild nicht nur vom Nachwuchs der Weinreimer machen, auch die Winzerjugend aus traditionsreichen Weingütern hatte neben ihren Lieblingsweinen viel Interessantes über die Zukunft des Weinmachens zu berichten. Junge Generation am Start Der Winzernachwuchs im Rheingau erobert nach und nach die heimische Weinszene. Die nächste Generation steht in den Startlöchern und mischt in elterlichen Weingütern schon kräftig mit. Die jungen Nachfolger, die Hof und Hänge in naher Zukunft von den Eltern übernehmen, sei es im Neben- oder Haupterwerb, wenden nun ihr Wissen an, das sie im Studium und bei Praktika im In- und Ausland erworben haben, experimentieren und jonglieren mit frischen Ideen rund um Technologien und neue Methoden. Als junge Veranstalter ziehen sie auch junges Publikum mit sich und verkörpern selbst die neuen Weingenießer. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von den JuVinalen, der Nachwuchs-Weinreimer, die sich Anfang 2014 gründeten und aus acht jungen Frauen besteht. Bei dieser neuen Frauenpower müsse man sich keine Gedanken zur Überalterung des Vereins machen, bekräftigte Oberreimerin Donate Krappe und attestiert den Damen großes Engagement mit Herzblut: „In ihnen haben wir eine Auslese im Verein, die wunderbar das Thema Wein mit der neuen Generation verbindet.“ Sie freute sich, Katharina Zartner, Irene Rodschinka, Carina Eisenhuth, Michaela Eser, Anja Will, Charlene Wollenweber und Theresa Fehse am Probenabend die JuVinale-Embleme zu überreichen, eine Miniatur-Ausgabe der original Embleme, die als Anstecker oder Kettenanhänger zu tragen sind. „Wir hoffen, heute unseren Mitgliederkreis zu erweitern, vielleicht traut sich ja auch ein Hahn im Korb zu uns“, munkelte Katharina Zartner. Maximilian Grimm vom gleichnamigen Weingut machte mit einem spritzigen Rieslingsekt den Anfang der Jungwinzerrunde. Vater und Sohn arbeiten im Nebenerwerbsbetrieb gemeinsam. Wohin es ihn nach seinem Studium der Getränketechnologie verschlägt, weiß der junge Mann noch nicht. Sandra Brunk hat schon im Blick, dass sie als Weinbautechnikerin in Zukunft die Verantwortung für das Familienweingut mit 6,5 Hektar und den Gutsausschank übernimmt. Die Liebe zum Weinbau hat auch Jens Wagenitz vom Weingut George entdeckt und sein Studium der Umwelttechnik gegen das des Weinbaus getauscht. Mit dem passenden Riesling „Flora“ und der Idee einer jährlich wechselnden Abbildung der begleitenden Weinbergsflora als rückseitigen Flaschenetikett begeisterte er die Probengäste. Auch Jungwinzer Marcel Dillmann hat schon viel Weinbauerfahrung gesammelt und arbeitet im Vollerwerbsbetrieb von Vater Karlo mit. Mit einem „Maximum“ und der „Wundertüte“ überraschte er die Riesling-Freunde. Für die Weinpräsentation von Kenny Barnes (Weingut Daniel) und Pascal Sohns (Weingut Sohns), die verhindert waren, sprangen die JuVinalinnen Katharina Zartner und Anja Will ein.
>> aus dem „Kurier“ (2.6.2015)

Adliger Wein – ein Genuss fürs Gesinde

Text?zu Gast an Ritter Hilchens Tafel
Rhein-Main-Presse, Rheingau, 15. April 2015

2 Die Brüder und Schwestern im Wein, die Lorcher Weinjunker und Geisenheimer Weinreimer, trafen sich zu einer Gemeinschaftsveranstaltung im Rittersaal des Hilchenhauses in Lorch. Der Lorcher Oberjunker Günter Retzmann begrüßte die Gäste, ebenso Majordomus Richard Schmidt
(als Ritter Hilchen). Die fachkundigen Junker und Reimer ergötzten sich an einer Probe mit sieben Weinen von Mitgliedswinzern. Ein Junkerteller stellte sicher, dass der Hunger gestillt wurde. Vorgestellt wurden die Weine von Junkerin Iris Schmidt, die als Magd auftrat. Zur Unterhaltung spielte Troubadour Berthold Lied auf. Auch im kommenden Jahr soll es wieder heißen: socii bibamus, cifum capianus (Trinken wir im Bunde – prosten in der Runde). (Foto: Lorcher Weinjunker)
>> aus dem Piffcher „Kurier“ (4.4.2015)

Die Lorcher Weinjunker

hatten zu einer Gemeinschaftsveranstaltung mit den Geisenheimer Weinreimern geladen. Sie trafen sich in diesem Jahr mit den Weinreimern im Rittersaal des Hilchenhauses in Lorch. Der Oberjunker Günter Retzmann begrüßte die Gäste, ebenso Majordomus Richard Schmidt (als Ritter Hilchen). Nach einem Sektempfang ging es in den Rittersaal, wo anschließend eine Weinprobe mit sieben verschiedenen Weinen der Mitgliedswinzer stattfand. Für das leiblihe Wohl wurden nicht nur Rebensäfte verköstigt, sondern auch ein ausgewählter Junkerteller stellte sicher, dass der Hunger gestillt wurde. Die Vorstellung der exzellenten Weine, wurde im Kostüm der Magd, von Junkerin Iris Schmidt, fachgerecht präsentiert. Als Unterhaltung spielte der bekannte Troubadour Berthold Lied, auf.
>> aus dem Rheingau Echo“ (9.4.2015)

Publikumslieblinge bei Kabinett und Spätlese

Text?PREISVERLEIHUNG
Geisenheimer Weinreimer zeichnen Sieger der jüngsten Weintrophy aus / Nächste Veranstaltung im November

Rhein-Main-Presse, Rheingau, 4. April 2015, Foto: RMB/Heinz Margielsky

GEISENHEIM (bm) Die Weinreimer haben die Preise für die Publikumslieblinge der jüngsten Trophy verliehen, bei der die Gäste ihre Favoriten in den Kategorien „Riesling Kabinett“ und „Riesling Spätlese“ wählen konnten. Bei den Kabinettweinen ging die Goldmedaille an das Weingut Graf-Müller für seinen 2013er Geisenheimer Mönchspfad. Silber gab es für das Weingut Tannenhof für den 2012er „Korbinian“. Für seine Riesling-Spätlese erhielt das Weingut Sohns den ersten Preis. Unter den beteiligten zwölf Winzern errang das Weingut Alexander Freimuth die Silbermedaille. Die nächste ‚Trophy ist im November.
>> aus dem „Kurier“ (4.4.2015)

Silber- und Goldmedaillen

Text?Geisenheimer Wein-Reimer zeichneten Gewinner aus

Geisenheim. (sf) – Die Besucher haben entschieden: bei der 9. Geisenheim Trophy im November 2014 stellten sich die Weine von zwölf Winzern in den Kategorien „Riesling Kabinett“ und „Riesling Spätlese“ zur Wahl und jetzt wurden die Publikumslieblinge ausgezeichnet. Gleich mehrere „Gold“- und „Silbermedaillen“ konnten die Geisenheimer Weinreimer an die Gewinner der Weingüter übergeben. In der Kategorie „Riesling Kabinett“ geht die Silber-Medaille an das Weingut Tannenhof aus Geisenheim-Marienthal für seinen 2012er Korbinian und der kleine Namensgeber dieses Weines, der Neffe des Winzer war ebenfalls zur Auszeichnung mitgekommen. Die Gold-Medaille geht an das Weingut Graf-Müller aus Geisenheim für seinen 2013er Geisenheimer Mönchspfad. Das Weingut Alexander Freimuth aus Geisenheim-Marienthal wurde mit einer Silber-Medaille für seine 2013er Riesling Spätlese bedacht. Dem 2013er Riesling Excellence aus dem Weingut Sohns aus Geisenheim wurde eine Gold-Medaille zuteil. Die
Siegerurkunden wurden von der Zeremonienmeisterin der Geisenheimer Weinreimer, Michaela Eser, und der Oberreimerin, Donate Krappe in Anwesenheit des Schirmherrn der Geisenheimer Weinpräsentation, Bürgermeister Frank Kilian, übergeben. Im Rahmen der kleinen Veranstaltung
wurde auch verraten, welchen Liebling die Besucher bei der nächsten Wein-Präsentation und der 10. Geisenheim Trophy wählen können: „Dann geht es um Riesling Spätlese trocken“, verriet Oberreimerin Krappe, die auch gleich schon wieder Bürgermeister Kilian für diese Veranstaltung am 8. November als Schirmherr verpflichten konnte. Er fühle sich geehrt, für die Geisenheimer Weinpräsentation als Pate bereit stehen zu dürfen, sagte Frank Kilian.
… aus Rheingau Echo vom 2.4.2015