Archiv der Kategorie: Event

Adel & Wein in Geisenheim

Geisenheimer Kleinode

von „B“ wie Sektkellerei Bardong,

über „S“ wie Schloss Schönborn

bis „T“ wie Tapetenzimmer im Bachelinhaus.

Weinige Stadttour mit Wolfgang Blum und Donate Krappe

Treffpunkt 16.07.17, 14:30 Domportal,
Anmeldung nicht erforderlich,
Kostenbeitrag 8,00€

Stunde der Heimat

die Geisenheimer Weinreimer sind Gastgeber

Wolfgang Blum und Donate Krappe moderieren

den Nachmittag für alle Geisenheimer,
im Weindorf unter der Linde ab 16:00

P.S: bei Interesse an einem für uns reservierten Tisch, bitten wir um ein kurzes telefonisches Signal.
Die Plätze unmittelbar vor der Bühne gehören allerdings den „runden“ Jahrgängen.

Geisenheimer Weinlagen-Wanderung

 

„Vom Rhein zum Rothenberg“ durch alle sieben Geisenheimer-Weinlagen – Schlossberg, Fuchsberg, Mäuerchen, Mönchspfad, Kilzberg, Kläuserweg und Rothenberg –   wird der neun Kilometer lange Weg führen.


Begleitet vom wein- und landschaftskundigen Spezialisten Bernhard Gaubartz, Vorsitzender des Geisenheimer Weinbauvereins, dem Welterbe-Gästeführer Wolfgang Blum und zwölf Winzern und einer Sektkellerei aus Geisenheim und Marienthal, die ihre Weine in der jeweiligen Weinlage präsentierten, in der sie wachsen.

Ausgangspunkt ist am Geisenheimer-Weinprobierstand
24.6.2017, 13:30 Uhr
Beitrag: € 15,00

24. Juni 2017, 13:30 Uhr
Start am Weinprobierstand Geisenheim

JuVin Blanc – ganz in weiss

Donnerstag, 11.05.2017 um 19:00
Weingut Hof Rheinblick,
Marienthaler Straße 1,
Geisenheim-Marienthal

ganz in weiß, ganz klassisch und elegant! So viel sei vorab verraten:

Dies ist keine Hochzeitseinladung, wie man beim Lesen der Überschrift vielleicht denken könnte. Doch zum Glück bieten sich auch genügend andere Gründe, um in geselliger Runde zusammen zu kommen und das ein oder andere Glas Wein zu genießen!

Wir machen Ihnen da mal einen Vorschlag:
Gemeinsame Veranstaltungen der Geisenheimer Jungwinzer zusammen mit uns Geisenheimer JuVinalen sind in den vergangenen Jahren fast schon zur Tradition geworden. Während wir uns im letzten Jahr unter dem Motto „JuVin Rouge“ allen Produkten aus der roten Traube gewidmet haben, möchten wir uns diesmal den weißen Rebsorten zuwenden.
Klassisch für den Rheingau ist natürlich der Riesling, der bei so einer Veranstaltung nicht fehlen darf. Darüber hinaus werden die Jungwinzer Ihnen elegante Burgunderweine präsentieren. Ganz in weiß kommen also diesmal die Weine daher, die im Mittelpunkt des Abends stehen sollen.

Wir möchten Sie einladen, entspannt durch die Vinothek und den Gutsausschank des Weinguts Hof Rheinblick zu schlendern, die verschiedenen Kreationen zu verkosten und miteinander und natürlich auch mit den Jungwinzern ins Gespräch zu kommen.
Die Probenreihenfolge bestimmen Sie dabei selbst – ganz nach Geschmack oder Lust und Laune. Begleitend zu den Weinen können Sie kleine Köstlichkeiten aus der Küche des Gutsausschankes am Buffet genießen.
Zudem wird Frederik Schulz mit stimmungsvollen Gitarrenklängen für die musikalische Untermalung sorgen. Es verspricht also ein Abend mit Wohlfühl-Atmosphäre zu werden – ganz in weiß.

 Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend mit Ihnen!
     Ayla Serbes             Anja Will            Katharina Zartner
          – Vorstand Geisenheimer Weinreimer –

Zu „JuVin Blanc“ am 11.Mai 2017 um 19:00 im Hof Rheinblick, Marienthaler Straße 1, 65366 Geisenheim ich mich/ wir uns verbindlich an:

Mitglieder:  22,00 EUR
Gäste        :  26,00 EUR

Anmeldung bis spätestens, Montag, 08.05.2017
über unsere Homepage www.geisenheimerweinreimer.de Rubrik: Aktuelles
oder E-Mail oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Schöner Mittelrhein – seine Burgen, sein Wein

Gemeinsamer Abend mit den Lorcher Weinjunkern
Samstag, 25.03.2017, 18:00 Weingut Ottes/Wurm, Binger Weg 1, 65 391 Lorch

Liebe Wein-Freunde,
Sie sind herzlich eingeladen zur Gemeinschaftsveranstaltung mit den Lorcher Weinjunkern! Gemeinsam kosten wir uns durch die edlen links- und rechtsrheinischen Tropfen, dazu genießen wir korrespondierende Köstlichkeiten aus dem Weingut Ottes/ Wurm.

Während wir die Rheinufer im Oberen Mittelrheintal vinologisch erkunden, widmen wir uns gewissermaßen im „Vorbeigehen“ den Burgen, die bis heute ein wachsames Auge auf den Fluss zu haben scheinen, den sie so majestätisch überragen.

„Längs dem Ufer hinzugleiten mit dem leichten Segelkahn, in die abendlichen Weiten auf der blauen Wellenbahn“, so wollte Adelheid von Stolterfoth in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf dem Rhein unterwegs sein. Für uns liegt freilich kein Segelkahn am Ufer, sondern wir Geisenheimer Weinreimer fahren gemeinsam mit der Bahn beim Weingut Ottes/ Wurm in Lorch vor. Die Regionalbahn (wir nutzen Gruppentagestickets zu je fünf Personen) fährt um 18:00 in Geisenheim ab, ein Viertelstündchen später sind wir Lorch am Bahnhof. Von dort aus haben wir nur ein paar Meter bis zum Weingut Ottes/ Wurm zu laufen. Rückfahrmöglichkeiten mit der Bahn bestehen um 21:42 und 22:42.

Die Lorcher Weinjunker und das Mittelrheintal erwarten uns

Zu „Schöner Mittelrhein – seine Burgen, sein Wein“ am Samstag, den 25. März 2017 im Weingut Ottes/ Wurm in Lorch/ Rheingau melde ich mich/ wir uns verbindlich an, unter eMail
Oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Mittelrhein Burgen & Wein
25,00 EUR als Mitglied
30,00 EUR als Gast

Der Beitrag umfasst Sektempfang, Weinprobe „Rechts und linksrheinisch“ und Teller mit Leckereien aus dem Weingut Ottes/ Wurm

Siegerurkunden für die Publikumslieblinge

Geisenheimer Weinreimer übergaben Trophy der Weinpräsentation
Rheingau Echo, 16. März 2017 – Seite 34

 

 

Die Geisenheimer Weinreimer übergaben die Siegerurkunden für die Lieblingsweine der Trophy 2016.

 

Geisenheim. (sf) – Die Siegerurkunden der Publikumslieblinge der Besucher der Weinpräsentation 2016 wurden jetzt von den Geisenheimer Weinreimer an die drei Winzer übergeben. Im Rahmen der traditionellen Weinpräsentation mit der Geisenheimer Trophy Mitte November hatte die zahlreichen Gäste ihre Lieblinge aus der breit gefächerten Palette von Weißburgundern gewählt. Vor einem dichten „Verfolgerfeld“ haben es drei Weingüter auf das Treppchen geschafft und die Gewinner-Weingüter wurden am vergangenen Mittwoch mit der „Gold“-, „Silber- und „Bronze- medaille“ ausgezeichnet. Mit der „Bronzemedaille“ wurde das Weingut der Hochschule Geisenheim University geehrt. „Silber“ errang das Weingut Sohns aus Geisenheim für seinen Sohns Excellence Geisenheimer Mönchspfad Weißburgunder trocken. Der beliebteste Weißburgunder in der Blindverkostung 2016 kam aus dem Weingut Tannenhof Jürgen Schmitt aus Geisenheim-Marienthal, das „Gold“ für seinen 2015er Weißburgunder feinherb errungen hatte. Die Siegerurkunden wurden von der Zeremonienmeisterin der Geisenheimer Weinreimer Michaela Eser und der Oberreimerin Donate Krappe an Oliver Weis vom Weingut der Hochschule Geisenheim an Denise Sohns vom Weingut Sohns und an Klaus-Jürgen Schmitt vom Weingut Tannenhof übergeben. Die diesjährige Geisenheimer Weinpräsentation wird am Sonntag, den 12. November von 14 bis 18 Uhr wieder im Ausstellungsraum des Kulturtreffs „Scheune“, dem Stammsitz der Geisenheimer Weinreimer, stattfinden, dann gilt es zu entscheiden, welches Weingut den besten trockenen Lagenwein 2016 hat.

Pfarrer zollt auch Arbeit des Winzers Respekt

TRADITION Bei der Weinsegnung in Johannisberg wird des „Winterhannes“ gedacht

Feierlicher Einzug in die Schlossbasilika

von Christina Schultz, Rhein Main Presse: 29.12.2016 (Wiesbadener Kurier Rheingau-Kurier)

JO­HAN­NIS­BERG. Ei­ne be­son­de­re At­mo­sphä­re brei­tet sich je­des Mal aus, wenn am 27. De­zem­ber die Jo­han­nis­ber­ger Win­zer mit ih­ren Fah­nen, die Kü­fer und Wein­bru­der­schaf­ten fei­er­lich in die Ba­si­li­ka auf dem Jo­han­nis­berg ein­zie­hen. Denn am Na­mens­tag des Hei­li­gen Jo­han­nes, des Apost­els und Evan­ge­lis­ten, ist es seit al­ters her üb­lich, Wein zu wei­hen. So hat es auch im Rhein­gau Tra­di­ti­on, dass seit mehr als fünf Jahr­zehn­ten die Jo­han­nes­wein­seg­nung, zu Eh­ren des „Win­ter­han­nes“ im Rah­men ei­nes fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes statt­fin­det. Auch in die­sem Jahr füll­te sich die Ba­si­li­ka mit vie­len Men­schen, die zum Ge­den­ken an den „Evan­ge­lis­ten der Lie­be“, her­bei­ström­ten.

Ab­ord­nun­gen von Wein­bru­der­schaf­ten da­bei

Ne­ben den ört­li­chen Win­zern zo­gen auch die Rhein­gau­er Wein­kö­ni­gin Ste­pha­nie Ko­pietz und die Ab­ord­nun­gen der Jo­han­nis­ber­ger Wein­kri­tik, des Rhein­gau­er Wein­kon­vents, der Lor­cher Wein­jun­ker, der Gei­sen­hei­mer Wein­rei­mer, des Hoch­hei­mer Wein­freun­des­krei­ses und der Wal­lu­fer Wein­bru­der­schaft Wal­taf­fa ge­mein­sam mit den Pfar­rern Mar­cus Fi­scher und Kurt Wei­gel in die Kir­che ein. Auf den Ti­schen vor dem Al­tar­raum war­te­ten die ed­len Trop­fen, die von den Win­zern zur Seg­nung in die Ba­si­li­ka ge­bracht wor­den wa­ren, um sie zum An­den­ken an den Evan­ge­lis­ten zu kos­ten mit den Wor­ten: „Trin­ket die Lie­be des Hei­li­gen Jo­han­nes“. Die Fei­er der Jo­han­nes­wein­seg­nung mit der Ver­eh­rung des Apost­els sei der ge­hei­me Hö­he­punkt von Jo­han­nis­berg, er­öff­ne­te Mar­cus Fi­scher den Got­tes­dienst. Der Le­gen­de nach, seg­ne­te Jo­han­nes ei­nen Be­cher ver­gift­eten Wei­nes und be­frei­te ihn durch das Kreuz­zei­chen vom Gift, so­dass er oh­ne Wir­kung blieb.

In sei­ner Pre­digt stell­te Kurt Wei­gel die Sym­bo­lik des Weins und die Lie­be zu­ein­an­der in den Vor­der­grund. Da­rü­ber hin­aus zoll­te er der Ar­beit der Win­zer Re­spekt. Ein Nord­licht wie er, na­he Ol­den­burg ge­bo­ren und vie­le Jah­re Pries­ter auf der Nord­se­ein­sel Wan­ge­roo­ge ge­we­sen, ha­be den Wein schät­zen ge­lernt und Ein­blick in die schwe­re Ar­beit der Win­zer ge­nom­men, seit er im Rhein­gau tä­tig ist. Zwei Mal ha­be er selbst Wein le­sen kön­nen und fest­ge­stellt, wie viel Mü­he und Ar­beit, wie viel Wet­ter, wie viel Er­de und wie viel Zeit der Kul­ti­vie­rung und La­ge­rung da­bei ei­ne Rol­le spiel­ten. „Man trinkt im Wein die Zeit mit und soll­te ihn des­halb ge­nie­ßen.“

Wein als we­sent­li­cher Be­griff des Ma­ßes

Im Al­ten Tes­ta­ment hei­ße es: Wie ein Le­bens­was­ser ist der Wein für den Men­schen, wenn er ihn mä­ßig trinkt. Auch für Hil­de­gard von Bin­gen galt der Wein als Me­di­zin und als we­sent­li­cher Be­griff des Ma­ßes, das für al­les gel­te, was wir in die­ser Welt tun. Je­sus ha­be den Wein ge­schätzt und ihn als Zei­chen der Freu­de ge­wählt. Jo­han­nes stand da­bei ganz nah an sei­ner Sei­te, der Evan­ge­list, der Je­sus lieb­te. Die Lie­be des Hei­li­gen Jo­han­nes trin­ken, hei­ße, man ha­be Teil an der Lie­be Chris­ti. Vor der Seg­nung des Jo­han­nes­weins schloss Pfar­rer Kurt Wei­gel mit den Wor­ten: „Wer Wein trinkt, wird fröh­lich, wer an Gott glaubt, wird se­lig, wer Wein trinkt und an Gott glaubt, wir fröh­lich und se­lig sein.“