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Wir trauern um Reiner Klein († 24.12.2020 )

in tiefer Verbundenheit trauern die Geisenheimer Wein-Reimer um ihren Gründungsinitiator. Nach schwerer Krankheit verstarb unser Ehren-Zeremonienmeister Reiner Klein am 24. Dezember 2020 im Alter von 86 Jahren.

Reiner Klein war ein unermüdlicher Vertreter für sein Geisenheim. Seine Ideen, Initiativen, sein Charme und seine Ruhe werden uns unendlich fehlen.

Sein Engagement für Geisenheim als Wein-Metropole, für Weinbau und Winzer und wissenschaftliches Zentrum für Wein, für Wein-Kultur und Poesie. Das war sein Thema nach einer Einladung in eine französische Weinbau-Gemeinde „für Geisenheim und seinen Wein, einen Reim“. So begründete er 1989 mit Wilfried Herold den Verein:  „Geisenheimer
Wein-Reimer“.  Damit nahm er sich ganz entscheidend einer Lücke in der Aufmerksamkeit unserer Rheingaugemeinde an.

Wir danken ihm für all das, was er über dreissig Jahre für Geisenheim und unseren Verein geleistet und vollbracht hat. Seine Inspiration wird uns allen unvergessen bleiben. Reiner Klein wird in unseren Herzen weiterleben.

Die Trauerfeier in dieser Corona-Zeit fand im Familienkreis statt.

Vorstand der Geisenheimer Wein-Reimer e.V.

Absage: sicher ist sicher (am15.3.2020) 1 + 1 = 1 – wie zwei zu einer (W)Einheit verschmelzen

Samstag, 28. März 2020, 19:00 Evangelisches Gemeindehaus, Winkler Str. 89, Geisenheim

Liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund, wie heißt es so schön? Ungewöhnliche Situation erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Nach Abstimmung mit unseren Vorstandskolleginnen und -kollegen haben wir uns entschlossen, unseren geplanten gemeinsamen Abend mit den Lorcher Weinjunkern auf Grund der Empfehlungen des RheingauTaunus-Kreises bezüglich des Verhaltens in Zeiten der Ausbreitung des CoronaVirus abzusagen!

In den kommenden Tagen werden wir beraten, wann dieser Abend nachgeholt werden kann, denn wir möchten weder auf das Zusammensein mit Ihnen noch mit unseren Lorcher Weinfreunden oder auf das interessante Thema verzichten.

Bleiben Sie gesund, achten Sie aufeinander Donate Krappe Michaela Eser – Oberreimer – – Zeremonienmeister–

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Liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund,
1 + 1 = 1? was für eine Rechnung ist das denn, werden Sie fragen. Da hat sich doch jemand verrechnet. Aus einem streng mathematischen Blickwinkel vielleicht, doch aus dem Blickwinkel von Weinfreunden sieht das ganz anders aus. Nicht nur einmal im Jahr werden die Lorcher Weinjunker und die Geisenheimer Weinreimer anlässlich einer Weinprobe zu einer Familie von Weinfreunden und Weinfreundinnen, zu einer Einheit.
Zu einer Einheit geworden sind auch die Rebsorten, die wir an diesem Abend verkosten; zu einer Einheit, die aus der Vermählung von zwei Rebsorten entstanden ist. Der Abend ist ganz den kleinen Weinfamilien aus Vater, Mutter und Kind gewidmet. Wir kosten beide „Elternteile“ als auch das „Kind“, das aus ihrer Verbindung entstanden ist. Von welchem Elternteil das Kind wohl mehr geerbt hat? Haben die Rebsorten-Eltern sich zufällig kennengelernt? Oder hat da jemand beim Kennenlernen nachgeholfen? Wann ist das Kind der beiden „zur Welt gekommen“?

Eine Familienfeier ohne etwas Leckeres zum Essen? Das geht doch gar nicht. Es erwartet eine große Auswahl an lecker belegten Kanapees.

Wir freuen uns auf die gemeinsame „Mathestunde“ mit Ihnen
Donate Krappe                     Michaela Eser
– Oberreimer –               – Zeremonienmeister–

Zur vinologischen Mathestunde „1+1=1“ der Rebsortenfamilien melde ich mich/ wir uns verbindlich an:
oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Ihr Beitrag umfasst Weinprobe, Begrüßungssekt, Mineralwasser, Baguette und jede Menge leckere Kanapees
als Mitglied € 32,00
als Gast      € 35,00

Wenn 2 gemeinsam feiern, freuen sich alle

25 Jahre Lorcher Weinjunker, 30 Jahre Geisenheimer Weinreimer
Samstag, 25. Mai 2019 18:30 Weingut Graf von Kanitz, Rheinstraße 49, 65391 Lorch

Liebe Weinfreunde,

im Laufe einer langjährigen Freundschaft wächst man zusammen, man wird vertrauter miteinander, immer mehr gemeinsame Bekannte und Freunde treffen sich bei einer Familienfeier. Lorcher Weinjunker und Geisenheimer Weinreimer sind im Laufe der Jahre zu guten Freunden geworden, deshalb feiern wir unseren „55zigsten“ Geburtstag natürlich zusammen. Eine Feier im Zeichen von gemeinsamem Genuss und Gesprächen.

Wir starten mit einem Sektempfang im Weinkeller des Weinguts Graf von Kanitz in den Abend und halten einen Moment Rückschau, wie unsere Freundschaft entstand, bevor die Feier in der Vinothek des Weinguts, eine Treppe höher, weitergeht.

Wenn zwei Weinfreunde zusammen feiern, dann wird der Weingenuss verdoppelt, sprich Lorcher und Geisenheimer Winzer haben die jeweils besten Weine aus ihren Kellern geholt; die edlen Tropfen werden uns von Thomas Rink und Ayla Serbes vorgestellt.

Für den kulinarischen Genuss sorgt die Küche des Hilchenhauses, die uns mit korrespondierenden Leckereien zu den Weinen verwöhnen wird.

  Donate Krappe                                                          Michaela Eser
– Oberreimer –                                                      – Zeremonienmeister–

Damit wir alle sorglos feiern können, ist ab Geisenheim ein Fahrservice organisiert, bitte kreuzen Sie an, ob und von wo aus, Sie mitfahren möchten (s. unten).

Zum 55zigsten Geburtstag der Lorcher Weinjunker & der Geisenheimer Weinreimer im Weingut Graf von Kanitz, am Samstag, den 25. Mail 2019 um 18:30, melde ich mich/ wir uns an:

40,00 EUR   als Mitglied
45,00 EUR   als Gast

Ich/Wir möchten den Fahrservice in Anspruch nehmen für … Personen; ich/ wir steigen zu am Haltepunkt:

  • Bahnhof Geisenheim
  • Blumenstraße Marienthal
  • Haltestelle Schloßheide, Johannisberg

Ihr Beitrag umfasst die Begrüßungssekte, mehrteilige Weinprobe, kulinarische Köstlichkeiten, Mineralwasser & Fahrservice.

Das Frühlingsplus-unsere Schlemmerwocheneröffnung

Weingut Tannenhof, Geisenheim-Marienthal
25. April, um 19:15 Uhr
Weinkellerei C&C, Dr. Cordula Fehlow & Cornelia Schimpf

Liebe Weinfreunde,
sicher haben Sie schon von einem neuen Verkaufskonzept gehört, das sich Pop-Up-Store (ein Laden, der überraschend auftaucht) nennt; für kurze Zeit öffnet irgendwo ein kleines Geschäft, das ganz besondere Dinge im Angebot hat. Von dieser Idee haben wir uns inspirieren lassen und öffnen, gemeinsam mit der Weinkellerei C&C, eine Pop-Up-Straußwirtschaft für einen Abend:
unsere Eröffnung der Rheingauer Schlemmerwoche!

Das Weingut Tannenhof in Geisenheim-Marienthal verwandelt sich an diesem Abend in eine Straußwirtschaft, in der Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Moderiert von unserer Mitgliedswinzerin Dr. Cordula Fehlow begeben wir uns auf eine frühlingsfrische „Wanderung“ durch die Weinkellerei C&C, deren Wegmarken jeweils ein Wein bildet. Hinter jeder Biegung etwas Vertrautes oder etwas Neues.
Auf „halbem Weg“ werden wir uns mit einem Schlemmerwochenteller stärken, der mit allerlei bekannten und überraschenden Leckereien aus dem Rheingau aufwartet. Zusammengestellt wird die Wegzehrung von unserem Mitgliedsweingut Gisela & Jürgen Schmitt.
Schlemmen wir los
Donate Krappe             Michaela Eser
-Oberreimer- -Zeremonienmeister-

Zur Schlemmerwocheneröffnung im Weingut Tannenhof in Geisenheim-Marienthal, am Donnerstag, den 25. April 2019 um 19:15, melde ich mich/ wir uns an:
Mitglied: € 27,50
Gäste:     € 30,00

Ihr Beitrag umfasst den Begrüssungssekt, Weinprobe, Tischwein, Mineralwasser und Rheingauer Schlemmerteller.

Anmeldung bis spätestens Dienstag, den 22.04.2019
oberreimer@geisenheimerweinreimer.de

Edle Weine „durch die rosa Brille gesehen“

Weinfreundeskreis der Geisenheimer Weinreimer lud zu Rosé-Weinprobe ein

Geisenheim. (sf) – Ganz in Rosa war die Dekoration im kleinen Saal des evangelischen Gemeindezentrums ge- halten, kein Wunder, schließlich lautete der Titel der ungewöhnlichen Weinprobe, die hier vom Weinfreundeskreis der Geisenheimer Weinreimer veranstaltet wurde „Durch die rosa Brille gesehen“. Im Mittelpunkt standen ein Dutzend außergewöhnliche Rosé-Weine aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien.

Die Idee zu der Rosé-Probe hatten die Weinreimerinnen, Oberreimerin Donate Krabbe und Zeremonienmeisterin Michaela Eser. Beide hatten auch die Weine für den Abend besorgt und la- gen damit vollauf richtig, wie die ein- deutigen Reaktionen der teilnehmen- den Weinreimer zeigten. „Die Weine haben nicht nur so manchen Kritiker überzeugt, auch die Rheingauer Weinprinzessin Sophie Egert tat ihr übriges. Sie hat sozusagen „voll ins Rosé ge- troffen“, resümierte Michael Eser. Die royale Weinrepräsentantin hatte die Moderation des Abends übernommen und mit Charme und Fachwissen die einzelnen Weine vorgestellt und die Besonderheiten der Rosé-Weine er- läutert. So ging sie auch auf verschiedenen Herstellmethoden für Rosé- Weine ein und erläuterte die Vor- und Nachteile, wie man einen Rosé herstellen kann. Wie beim Saignée-Verfahren mit Saftabzug bei der Rotweinberei- tung: „10 bis 20 Prozent des vergären- den Rotweins werden hier abgezogen und separat ausgebaut. Die Farbe ist jedoch bei dieser Methode, die auf französisch „Aderlass“ bedeutet, je nach Sorte schwierig zu steuern. Der Wein hat zum Teil unerwünschte Bitterstoffe und ist oft dünn wegen der fehlenden Mineralstoffe“. Die Abpress- Methode werde in der Provence bevor- zugt vor allem, wenn die Weine für Rotwein zu hohe Mostgewichte, Fäulnistöne oder Braunfärbung vorweisen würden. Die Mazerations-Methode hingegen sei eine gezielte Produktion aus gesundem Material und würde eher wenig praktiziert in Deutschland. Zum einen wegen des Rotwein-Boomes, aber auch weil es eine Preisfrage sei. Schließlich erläuterte Sophie Egert auch die Methode Medoc mit der Zugabe von zusätzlich 20 Prozent Trester und Kämmen, um mehr Gerbstoffe zu erhalten, die Macertion Carbonique bei der zur Steigerung der Fruchtigkeit unverletzte Trauben in einem luftfrei mit CO2 gespülten Raum vergären und die

Kaltmazeration mit dem Aufschluss der Maische, um mehr primäre Traubenaromen auszulaugen, noch bevor die Gärung in Gang kommt. Selbst Weinfachfrauen wie Michaela Eser konnten hier was lernen, wie sie bestätigten: „Besonders, wenn es um die Herstellungsweisen in Frankreich ging“.

„Die Moderation war großartig, wir können uns sehr glücklich schätzen, dass wir Sophie Egert für diesen Abend gewinnen konnten. Zumal ich sie nicht nur als „Rheingauer Weinprinzessin“ angefragt habe, sondern kompetente, sympathische und fachlich absolut versierte Jungwinzerin“, so Michael Eser hocherfreut. Und dass die Moderatorin dann sogar noch einen Überraschungswein, einen sehr feinen 2018er Blanc de Noir Spätburgunder trocken aus dem Rheingau mit- gebracht hatte, erfreute alle Gäste. Aufmerksam lauschten sie Sophie Egerts Ausführungen über den Unterschied zwischen Rosé, Weißherbst, Blanc de Noir, Schillerwein, Rotling und Rotgold. Auch die vorgestellten Weine konnten nicht unterschiedlicher sein. Hier konnte man sehr gut die verschiedenen Charakterzüge der einzelnen Anbau- gebiete und Länder erkennen. Während der Spanier, ein 2017er Salamandra Rosa trocken El Alba Lurton, der Italiener, ein 2017 Sartori Rosato, trocken Casa Vinicola Sartori, Verona, und der Chilene, ein 2018 Vermilion, trocken Miguel Torres, auch mit viel Alkohol auftrumpfen konnten und somit einen kräftigen Obstkorb mitbrachten, waren die Pfälzer und Rheingauer Wei- ne doch filigran und leicht fruchtig, schmeckten nach Sommerfrüchten und machten den Urlaub zum greifen nah. Der Franzose, ein 2018 AOC Tavel rosé, trocken Domaine Come-Loup von der Rhone war ebenfalls einfach toll: Himbeere und Melone machten ihn zu einem wirklich hervorragenden Wein. Der Sächsische Rosé, ein 2017 Sächsischer Landwein rosé, trocken vom mit Familie Eser befreundeten Weingut Kretschko in Radeberg war gegen alle Erwartungen eine reine Fruchtbombe. Zum krönenden Abschluss gab es noch eine 2002er Spätburgunder Weißherbst Auslese vom Weingut Graf-Müller aus Geisenheim, die einfach himmlisch schmeckte. „12 : 0 für den Rosé“, war dann von den Gästen zu hören, die sich teilweise passend zum Abend in der Farbe Rosé gekleidet hatten. „Wer diesen Abend nicht erlebt hat, der hat was verpasst“ lautete das Resümee und auch der Rheingauer Tapas-Teller mundete bestens.  

Rheingau Echo online 03.04.2019

Durch die rosa-rote Brille betrachet – Rosé-Weine

etwas zögerlich hat er sich in der ersten Märzhälfte noch gezeigt, doch nun blühender blüht er uns mit Macht ins Haus: weiß, gelb und vor allem zart-rosa duftig vertreibt der Frühling das winterliche Einheitsgrau. Und wir Geisenheimer Weinreimer? Wir setzen ein spezielles „Brillenglas“ ein, um den Frühling zu begrüßen, denn unsere Augengläser sind Weingläser. Dabei spannen wir den Farbbogen vom Westen Kanadas, über den Süden Europas, streifen durch die mit zartrosa Mandelbäumchen bestandenen Weinberge in deutschen Weinbaugebieten bis wir in unserem Rheingau ankommen. Ein Farbreigen vom poppigen Pink bis zum blassesten Rosa erwartet uns ebenso wie die Fruchtaromen von Litschis, Cranberries,  Wassermelonen, Wildkirschen, Himbeeren …
Durch den Farb- und Weinreigen führt uns die Rheingauer Weinprinzessin Sophie Egert; sie verrät uns nicht nur, auf welche unterschiedliche Weise die Farbe in den Wein kommt, sondern versorgt uns auch mit dem einen oder anderen Häppchen an Information über die Gebiete, aus denen die Roséweine stammen.
Da gerade die Rede von Häppchen war, damit wir nicht hungrig in den Frühling starten, erwarten uns als kleine Stärkung Rheingauer Tapas.

Wir freuen uns, zusammen mit Ihnen den Frühling zu beginnen
      Donate Krappe                 Michaela Eser
– Oberreimer –               -Zeremonienmeister–

Zum Frühlingsstart „durch die rosa-rote Brille betrachtet“ am Samstag, den 30.März 2019 um 19:00 im evangelischen Gemeindehaus, Winklerstraße 89, Geisenheim melde ich mich/ wir uns an:
Mitglieder  € 30
Gäste        € 35
Ihr Beitrag umfasst die Weinprobe, Begrüßungssekt, Mineralwasser und Häppchen.

Anmeldung bis Freitag, den 29.03.2019 über die
oberreimer@geisenheimerweinreimer.de E-Mail-Adresse.